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Sonntag, 12. August 2012
Fazemos uma festa
sammytheseventh, 01:50h
Wie an einer Uni so üblich, finden sich nach der ersten Uni-Woche Menschen zusammen, um ein wenig zu feiern. Diejenigen Leser die mich kennen, und das werden die meisten sein, werden wissen, dass es mir ab und dann gefällt, dort mitzumachen.
Letzten Donnerstag war ich also am Fest der philosphischen und musischen Fakultät hier.
Die Parties an der Uni sind äusserst "minimal": eine kleine Bühne, ein Parkplatz im Uni-Campus, eine Kasse um Bons für Bier und Wodka zu kaufen und mehrere mit Eis gefüllte Kühltruhen mit Bier. Dementsprechend bewegte sich das Alter des Publikums auch zwischen 18-21 Jahren.
Tags darauf erwartete mich eine Party am anderen Ende der Stilskala. Einig Kommilitonen der meiner Klasse luden mich zu einer Gay-Party ein. Für alle von euch, die sich jetzt Hoffnungen machen, weil ich scheinbar das Ufer der sexuellen Glückseligkeit gewechselt habe, muss ich leider enttäuschen. Die Homoparties hier sind um einiges weniger „Homo“ als in Zürich. Für 70 Reais = 35 CHF gab es einen schickes Lokal, Bier, Cocktails und Essen a discrétion.
Neben den Standardfesten mit open-bar, wurde ich auch noch an eine kleine Geburtstagsfeier einer Mitschülerin eingeladen. Sie organisierte bei einem Mitschüler zuhause ein Abendessen. Zum Speisen gab es ein klassisch brasilianisches Menu: Käsefondue! „Das nächste Mal bleibe ich in der Schweiz“ dachte ich mir und fürchtete mich schon vor der kommenden kulinarischen Apokalypse. Meine Ängste wurden dann nicht ganz erfüllt: Geschmack ok, Konsistenz naja (kommt halt davon, wenn man Gouda als Käse zur Fonduezubereitung missbraucht). Jedoch macht sich ein Fondue bei 20 Grad Aussentemperatur halt einfach doch nicht ganz so toll. Wie schon erwähnt, gibt es hier häufiger Häuser mit Pool – in diesem Fall sogar mit Wasserfall (muito chic – würden die Brasilianer sagen und es ungefähr so aussprechen: muitu schiggi!). Anscheinend ist es dann Tradition, dass sich das Geburtstagskind in den Pool stürzt, was dann auch geschah. Ich konnte mich glücklicherweise davor drücken, als Gringo mit in den Pool gedrückt zu werden, da ich nach den beiden anfangs erwähnten Festen schon einmal krank im Bett lag.
Die Leserin oder der Leser sehen, dass die soziale Integration hier in Brasilien nicht wirklich schwierig verläuft und ich bin ehrlich gesagt froh, nicht brasilianischer Austauschstudent in Zürich zu sein.
Letzten Donnerstag war ich also am Fest der philosphischen und musischen Fakultät hier.
Die Parties an der Uni sind äusserst "minimal": eine kleine Bühne, ein Parkplatz im Uni-Campus, eine Kasse um Bons für Bier und Wodka zu kaufen und mehrere mit Eis gefüllte Kühltruhen mit Bier. Dementsprechend bewegte sich das Alter des Publikums auch zwischen 18-21 Jahren.
Tags darauf erwartete mich eine Party am anderen Ende der Stilskala. Einig Kommilitonen der meiner Klasse luden mich zu einer Gay-Party ein. Für alle von euch, die sich jetzt Hoffnungen machen, weil ich scheinbar das Ufer der sexuellen Glückseligkeit gewechselt habe, muss ich leider enttäuschen. Die Homoparties hier sind um einiges weniger „Homo“ als in Zürich. Für 70 Reais = 35 CHF gab es einen schickes Lokal, Bier, Cocktails und Essen a discrétion.
Neben den Standardfesten mit open-bar, wurde ich auch noch an eine kleine Geburtstagsfeier einer Mitschülerin eingeladen. Sie organisierte bei einem Mitschüler zuhause ein Abendessen. Zum Speisen gab es ein klassisch brasilianisches Menu: Käsefondue! „Das nächste Mal bleibe ich in der Schweiz“ dachte ich mir und fürchtete mich schon vor der kommenden kulinarischen Apokalypse. Meine Ängste wurden dann nicht ganz erfüllt: Geschmack ok, Konsistenz naja (kommt halt davon, wenn man Gouda als Käse zur Fonduezubereitung missbraucht). Jedoch macht sich ein Fondue bei 20 Grad Aussentemperatur halt einfach doch nicht ganz so toll. Wie schon erwähnt, gibt es hier häufiger Häuser mit Pool – in diesem Fall sogar mit Wasserfall (muito chic – würden die Brasilianer sagen und es ungefähr so aussprechen: muitu schiggi!). Anscheinend ist es dann Tradition, dass sich das Geburtstagskind in den Pool stürzt, was dann auch geschah. Ich konnte mich glücklicherweise davor drücken, als Gringo mit in den Pool gedrückt zu werden, da ich nach den beiden anfangs erwähnten Festen schon einmal krank im Bett lag.
Die Leserin oder der Leser sehen, dass die soziale Integration hier in Brasilien nicht wirklich schwierig verläuft und ich bin ehrlich gesagt froh, nicht brasilianischer Austauschstudent in Zürich zu sein.
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